Geschichte – Einige Spuren hinterlassen

Getrieben vom Ziel, immer der Erste und Beste zu sein, hat er in der Telefonie einige Spuren hinterlassen, Erfindungen, Patente zuerst im Gebiet der Kernphysik für Atom-Kraftwerke und Schulungs-Center und dann später im Telematik-Bereich. In den jungen Ingenieur-/Physiker Jahren waren es die „Gewebeaequivalenten“-Raum-Überwachungs-Dosimeter-/Warn-Einrichtungen auch für CERN (Personenschutz) und dann die „Betastrahlen-Messtechnik“ für die „Berührungslose Messung“ von Folien und Papier-Produktions-Anlagen für Flächen-Gewicht und Material-Dicke (10-Mikron-Folien auf 1% genau), welche als teure Mess-Einrichtungen verkauft dann innert weniger Monate bereits amortisiert waren. Mit noch folgenden Produkten/Projekten wurden so für 150.-Mio Fr. generiert. Später erkannte er als erster weltweit mit den soeben von den Bell-Labs entwickelten Germanium-Transistoren deren Verwendung in Telefon-Apparaten wegen deren Kleinheit und gefahrlosem Einsatz im Hinblick für transportable Telefone, den späteren Handy’s.

So entstanden in den Grundstudien und Berechnungen die 2 richtungsweisenden CH-Patente, CH-549914 für die elektronische „Gabelschaltung“ im Telefon, welche dafür sorgt, dass nur etwa 10% der Sende-Energie auf den eigenen Hörer zurückkommt und den „Elektronisch erzeugten Hörerruf“ anstelle geräumigen Glockenschalen mit Patent CH-459306. Die allerersten Telefon-Elektret-Mikrofone-Produkte, als Ersatz für alte Kohle-Mikrofone, rückwirkend in allen alten Modellen 29/50 eingesetzt verbesserten die Hörqualität. Dann entwickelte er das Trägerfrequenz-Telefon für 2 (4)Telefone auf 1 Leitung, weil damals Kupfer Mangelware war. Nicht in der Schweiz, sondern in Südamerika wurden solche «Ericsson»-Telefone vielfach eingesetzt. In der Schweiz im SOS-Nationalstrassen-Netz. In mehr als 4000 Notruf-Säulen, seinen von ihm entwickelten und gebauten Konzept an allen Schweizer Nationalstrassen, seinem grössten Lebenswerk.

Leider hatte damals die Schweiz, vertreten durch die PTT, jeglichen Weltmarkt verpasst, man wollte vom neuen Zeug aus dem Hirn von Walter Linggi bis 1977 nichts wissen. Bis es dann zu spät war und Walter Linggi seine eigene Firma TELBIT AG gründete (1977). Und parallel dazu die erste Elektronik-Techniker-Schule Europaweit in Uster gründete, weil es für neue Technologien eben rundherum Fach-Kräfte brauchte.

So hat er heute mit seinem Wissen immer noch einen technischen Vorsprung. Gerade wurde Walter Linggi wieder angefragt für eine Lösung, damit Kraftwerke über ADSL/ISDN kommunizieren können. Dieses Problem konnte nur Walter Linggi mit einem 20 Kilovolt-Schutzübertrager lösen.

Er hat mit seinem Wissen immer noch einen technischen Vorsprung. Gerade wurde Walter Linggi wieder angefragt für eine Lösung, damit Kraftwerke über ADSL/ISDN kommunizieren können. Dieses Problem konnte nur Linggi mit einem 20 Kilovolt-Schutzübertrager lösen, der heute im All-IP-VDSL-2-Netz eingesetzt werden soll.