Anfänglich ein Städter

Die bemerkenswerte Lebensgeschichte dieses Ingenieurs begann 1933 in der Stadt Zürich, wo er nach der Volksschule eine Telecom-Berufs-Lehre, parallel eine Fernmelde-Techniker- und anschliessend eine 9-Sem. Ingenieur-Schule in Richtung Fernmelde-Technik absolvierte und als techn. Assistent an der ETHZ (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) dort zur Ergänzung alle relevanten Diplomstudiengänge und Nach-Diplom-Studien besuchte.  

All dieses erlernte Wissen gab er dann während 30 Jahren an 3 Hochschulen an die damals so wissensdurstigen Fernmelde-Ingenieure weiter, etwa 650 Studenten an der Zahl. Zu dieser Zeit telefonierten Herr und Frau Schweizer mit dem PTT-Gabel-Kontakt-Telefon-Modell 1929.  

Dieses erste Schweizer Standardmodell war über 20 Jahre im Gebrauch. Bis dahin funktionierten die Telefone mit Handvermittlung über solche Telefonzentralen, später dann nach dem Weltkrieg über mechanische Hauszentralen damals modernster Bauart aus der ALBIS (Siemens)-Produktion, erstere davon nach Israel ebenso von Walter Linggi schlussgeprüft, dann in TELAVIV in Betrieb gesetzt.

Im ersten Jahrzehnt des letzten Jahrhunderts musste man zusätzlich eine Kurbel betätigen, und die Telefone hatten eine eigene Batterie. Das Kurbel-Induktor-Telefon-Modell 1900 war damals im Einsatz; es reichte nur maximal zehn Kilometer weit. Heute findet man diese Technologie immer noch in Seilbahnen, Zivilschutz oder im Bergbau.

Später in seiner eigenen Firma entstanden Patente für SOS-Schwimmbad-Funk-Säulen sowie für einen 20kV-Schutz-Übertrager mit enormer Bandbreite von über 20MHz, von dem massgebliche Hochschul-Dozenten behaupteten, dass dies rein theoretisch gar nicht möglich sei.

Ende 2015 ist er für den Einsatz um ALL-IP-Netz mit sehr positiven Resultaten geprüft worden, geeignet für VDSL-2 mit mehr als30MHz-Bandbreiten-Bedarf, für 280 MBit/s