Kurzportrait

Walter Linggi mit einigen seiner Sammlerstücke aus der Telefonie und Radio sowie allerneusten Produkten aus eigener Tätigkeit, zum Beispiel das Freisprechtelefon. Das Telefon wird dieses Jahr 100 Jahre alt, Radios gibt es seit 80 Jahren. Der Hinwiler Walter Linggi ist mit seinen über 70 Jahren wohl der letzte noch aktive Telecom-Ingenieur, der alle Generationen dieser Apparate miterlebt, viele davon gesammelt und etliche selbst entwickelt und gebaut hat. Mit seiner Telbit AG bringt er immer noch gesuchte Neuigkeiten auf den Markt. 

Walter Linggi erzählt gerne, unterhaltsam und kompetent von der technischen Entwicklung im Bereich der Telefonie und des Radios und über seinen eng damit verbundenen beruflichen Werdegang. Von Geschichte zu Geschichte springend, findet der über 70-Jährige immer wieder zum Ausgangspunkt zurück - ganz der strukturierte Technokrat.In seinem Büro türmen sich Museumsgegenstände: alte Telefone, wie sie Laurel und Hardy noch benutzten, und Radios, hinter denen Laien niemals einen Frequenzabtaster vermuten. Aber auch neuste Produkte aus eigener Entwicklung für den Telecom-Markt sind zu sehen, solche von ersten Entwicklungs-Mustern bis hin zu Mehrfach-Telefon-Anschlüssen mit Hilfe der damals an sich bekannten Träger-Frequenz-Verfahren, in Ericsson-Gehäusen montiert, in Südamerika dann im Einsatz, in den 60er-Jahren. Und dann im von Walter Linggi konzipierten SOS-Notrufsäulen-Konzept, CH, an National-Strassen in 3000 Säulen.